Mittwoch, 21. Mai 2014

Ein Hoch auf die Brennesseln!


Alles Gemüse, die Blumen und leider auch das Unkraut haben in diesen Tagen einen riesen Wachstumsschub bekommen. Ich komme kaum nach mit dem jäten, gießen und hacken. Aber nicht alles, was sich Unkraut nennt, ist unnütz. Nehmen wir doch mal die Brennessel. Eigentlich mag ich die ja nicht. Zu oft hat sie mich schon unbedarft gestreift und wurde von mir verflucht. Schmetterlinge hingegen lieben sie, Teetrinker schwören auf sie und für manche ist sie eine kulinarische Genuss. Ich verarbeite sie gerne zu Jauche (das ist die Rache für die Quaddeln), die wiederum verdünnt mit Wasser ein super Dünger z.B. für Tomaten ist.
Einfach Brennessel abschneiden (mit Handschuhen), zerkleinern, in ein Gefäß legen und mit Wasser übergießen. Deckel drauf, ein bis zwei Wochen warten und hin und wieder umrühren. Stinkt wie Hulle (mit Gesteinsmehl nur halbe Hulle).
Verdünnt im Verhältnis 1:10 oder 1:20 ist der Dünger dann einsatzbereit. Völlig chemiefrei, ungefährlich und kostenlos!

Kennt Ihr noch andere Verwendungszwecke für Brennesseln? Wenn ja, nur her damit!





Kommentare:

  1. Oh bist du fleissig!
    Brennnesseltee habe ich auch schon getrunken. Das mit der Jauche kannte ich auch, habe es aber noch nicht probiert. Dafür haben wir im Garten zu wenig Brennnesseln. Nur hier und da mal eine, aber manche brennen glatt durch die Handschuhe. Die muss immer mein Mann rausziehen :-) Liebe Grüße

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  2. ^Wir füttern sie kleingehackt den Hühnern. Ist heiß begehrt

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  3. Helfen gegen Rheuma. Eine meiner Tanten hat meinem Onkel immer den Rücken mit frischen Brennesseln abgerieben, wenn er einen Rheumaanfall hatte. War wirksam, irgendwann hat mein Onkel aber ganz aus Versehen alle Brennesseln abgeschnitten....

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