Freitag, 20. Juni 2014

Himbeeren-Selbstversorgung und eine ökonomische Bilanz

Was Himbeeren angeht, sind wir ab diesem Jahr völlig autark (anders als bei Wassermelonen. Da bräuchten wir zur Zeit eine Plantage um uns davon selbst zu versorgen).
Es reichen uns vier Sträucher einer frühen Sorte, ein gelber und ein schwarzer Himbeer-Strauch und zwei im Sommer- und Herbst tragende Himbeersträucher (aufgeteilt in zwei Reihen) um unseren Verbrauch (momentan) zu decken. Bis in die Küche kommen die Himbeeren aber nur selten. Meistens werden sie an Ort und Stelle vertilgt.
Und die Himbeeren zählen definitv zu den Früchten, die sich bisher auch finanziell lohnen (hier blitzt meine Ökonomen-Seele hervor) :
Himbeerstrauch: ca. 7 € x 8 Sträucher = 56 € .
Eine kleine Schale (Bio-) Himbeeren kosten in etwa: 2,50 €.
Wir ernten im Jahr pro Tag eine Schale etwa 4 Wochen lang im Jahr (Früh- und Herbsthimbeeren zusammengerechnet). Also 27 Tage x 2,50 = 67,50 €.
Nochmal zusammengefasst: Anschaffungskosten: 56 €, Ertrag Himbeeren im Wert von 67,50 €.
Das heißt, ein klarer wirtschaftlicher Vorteil für die eigenen Himbeeren im Garten. Zugegeben, unsere Sträucher sind 5 Jahre alt, aber neu gepflanzte Himbeeren können sich auch schon im ersten Jahr amortisieren.
Plus: jedes Jahr werden die Sträucher größer, der Pflegeaufwand der Sträucher ist überschaubar und besondere Himbeer-Arten findet man nicht im Handel. Nicht zu vergessen: frischer als vom Strauch in den Mund geht es nicht!

Schaffen es tatsächlich Himbeern in die Küche, bleiben sie natürlich nicht ungenutzt! Sie werden z. B. zu Eis verarbeitet. Njam, njam.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Mittsommer!

1 Kommentar:

  1. Bei meinen Anbauprojekten würde ich keine ökonomische Bilanz machen wollen, das wäre wirtschaftlich meistens nicht zu rechtfertigen. Aber der Antrieb ist ja ein anderer......

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