Freitag, 12. Dezember 2014

Selbstgemachte Weihnachtsgeschenke: Fenchelöl






Vor vier Jahren in eine kleine Ecke gepflanzt, überwuchert der Fenchel jedes Jahr alle anderen Kräuter. Bis vielleicht auf den Liebstöckel, mit dem er sich ab Juli ein Blütenduell liefert. Im September/Oktober ernten wir dann die Fencheldolden und trocknen sie kopfüber. Nach dem Trocknen streifen wir die Samen von den Dolden und lagern sie in Gläsern bis zu ihrem Einsatz als Tee, Bratengewürz, zur Kräutersalzmischung oder zur Fenchelöl- Herstellung.

Für das Öl braucht man:
5 EL Fenchelsamen auf 100 ml kaltgepressten Sonnenblumenöl
1 helles Schraubglas

Wie man es macht:
Fenchelsamen im Mörser ein wenig zerkleinern und zusammen mit dem Sonnenblumenöl in das Schraubglas geben (ein Trichter ist da hilfreich ;-)). Das Glas verschließen und für 3 Wochen ans Fenster stellen. Ab und zu schütteln, damit sich sie Wirkstoffe lösen. Nach 3 Wochen das Öl durch ein feines Sieb filtern. Fertig. Das Öl kühl und dunkel lagern. Ungefähr ein Jahr ist das Öl haltbar.

Wofür man es verwenden kann:
Als Massageöl bei Babys und Kindern (und Erwachsenen) schafft es Linderung bei Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung. Auf Rücken und Brust aufgetragen, hilft es bei Husten.
Zur Aromatisierung von Suppen, Fischgerichten und Soßen.


Unser Öl muss noch eine Woche stehen, bevor wir es filtern können. Gerade noch rechtzeitig zum großen Fest :-)

1 Kommentar:

  1. Oh ein Alleskönner! Ich habe den Fenchelduft gerade in der Nase. Eine schöne und vielseitige Pflanze. Liebe Grüße

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