Sonntag, 13. November 2016

Der Garten im November



In vielen Regionen in Deutschland ist in den letzten Tagen schon der erste Schnee gefallen und der erste Frost zog auf. Hier im Rheinland hatten wir einfach nur jede Menge Regen. Schlecht für die Kinder, die schon sehnsüchtig auf den ersten Schnee warten, gut für das Gemüse im Garten.
In den Beeten steht noch der Mangold, Sellerie, Rosenkohl, Rotkohl und die Salate. Den Feldsalat hatte ich im Abstand von zwei Wochen gesät (damit wir laufend frischen Feldsalat ernten können) und an jede freie Stelle im Garten (es geht ja nichts über Feldsalat im Winter). So wächst er am Boden in Reihen und im Hochbeet (vorgezogen) kreuz und quer. Die ersten Büschel sind jetzt groß genug, um geerntet zu werden.
Und auch die Blumenzwiebeln und den Knoblauch habe ich (endlich) letzte Woche in die Erde gebracht (stand das doch schon auf meiner Oktober-Liste).


Die letzten Trauben von unserem Hauswein werden von den Vögeln wie von unseren Hühner (sofern Trauben runterfallen) gleichermaßen geschätzt. Genauso wie ein paar verbliebene Herbsthimbeeren. Ansonsten ist es ruhig im Garten geworden. Das Schwirren und Flirren ist verschwunden, die Blätterhaufen riechen erdig, der Kompost ist bis oben hin voll mit Gehäksel, Pflanzenteilen und Laub.


Ende Oktober war ich mit den Kindern im Freichlichtmuseum Kommern, das neben den wunderschönen alten Häusern ebenso schöne Bauerngärten beherbergt. Selbst im Herbst sind die Beete noch voll. Die Gemüseraritäten, Pflanzenanordnungen und die Mischung aus Blumen, Kräutern, Obst- und Gemüse sind immer wieder inspirierend dort.
Mit vielen Ideen für das kommende Gartenjahr, geht das jetzige endgültig zu ende. Die Natur hat sich schon fast vollständig zurückgezogen, um im nächsten Jahr wieder zu erwachen.

Habt ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Leni

1 Kommentar:

  1. Sieht doch noch lebendig aus, bei euch im Garten. Das Feldsalatbeet tut nicht nur dem Gaumen, sondern auch den Augen gut. Ich finde es gerade sehr trostlos im unserem Garten. Am Wochenende habe ich endgültig alles winterfest gemacht und besonders Rosen und Feigenbäumchen gut verhüllt. Das tat Not, bei Minus 8 Grad.
    Liebe Grüße

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